Lake Kivu
Die „Riviera Ruandas“: Ein smaragdgrünes Binnenmeer zwischen steilen Terrassenhügeln. Der perfekte Ort zum Entspannen nach dem Gorilla-Trekking – sicher zum Schwimmen und landschaftlich spektakulär.
Lake Kivu
Die „Riviera Ruandas“: Ein smaragdgrünes Binnenmeer zwischen steilen Terrassenhügeln. Der perfekte Ort zum Entspannen nach dem Gorilla-Trekking – sicher zum Schwimmen und landschaftlich spektakulär.
Ruanda
Land
Ganzjährig
Reisezeit
2.700 km²
Größe
480 m
Wissenswertes
Süßwassersee im Albert-Graben. Bekannt für seine fjordähnliche Küstenlinie.
Regenzeiten: März–Mai und Oktober–November. Kurze Schauer am Nachmittag sind typisch, aber selten dauerhaft grau.
Temperaturen: Sehr angenehm (ca. 25°C Luft, 23–24°C Wasser). Da der See auf ca. 1.460 m Höhe liegt, ist es nie drückend heiß.
Besucher-Frequenz: Mittel. Beliebtes Wochenendziel für Expats aus Kigali und Touristen zur Entspannung („Beach Extension“ ohne Ozean).
Einer der wenigen Seen in Afrika, der frei von Krokodilen, Flusspferden und Bilharziose ist. Schwimmen ist hier sicher!
Ein „explodierender See“. In der Tiefe lagern riesige Mengen Methangas und CO2. Das Gas wird mittlerweile zur Stromgewinnung (KivuWatt) genutzt.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Keine flachen Ufer, sondern steile, grün terrassierte Hügel, die direkt ins Wasser fallen. Viele kleine Inseln (z.B. Napoleon Island).
Ikonisch: Die Sambaza-Fische (kleine Sardinen), die hier endemisch sind und abends frisch frittiert serviert werden.
Tierwelt:
- Flughunde (riesige Kolonien, besonders auf Napoleon Island)
- Otter (Oft am frühen Morgen am Ufer zu sehen)
- Viele Wasservögel (Kormorane, Eisvögel, Schreiseeadler)
- Keine gefährlichen Großtiere im Wasser.
Infrastruktur
Geografische Lage: West-Ruanda. Die Hauptorte sind Rubavu (Gisenyi) im Norden, Karongi (Kibuye) in der Mitte und Rusizi (Cyangugu) im Süden.
Flughafen: Kamembe Airport (im Süden) oder Anreise per Auto von Kigali (ca. 3–4 Std.).
Anreise: Die „Kivu Belt Road“ verbindet die Orte am Seeufer. Sie gilt als eine der landschaftlich schönsten Asphaltstraßen Afrikas.
Straßenverhältnisse: Exzellent asphaltiert, aber extrem kurvig (Serpentinen).
Unterkünfte: Von luxuriösen Resorts am Strand (z.B. Lake Kivu Serena) bis zu charmanten Eco-Lodges auf Halbinseln.
Highlights
Der Lake Kivu ist der Ort, an dem Ruanda tief durchatmet. Nach den anstrengenden Wanderungen zu den Gorillas oder Vulkanen wirkt der See wie eine Oase der Ruhe. Das Wasser ist glasklar und schimmert je nach Sonnenstand tiefblau bis smaragdgrün. Am Ufer sitzen Urlauber bei einem Cocktail, während im Hintergrund die Vulkane des Kongo drohend und faszinierend zugleich in den Himmel ragen.
Der Name des Sees ist schlicht, doch die Traditionen auf ihm sind reich an Geschichte. „Kivu“ bedeutet in den lokalen Bantu-Sprachen oft einfach „See“ oder bezieht sich auf die Region selbst. Doch die wahre Magie des Namens offenbart sich bei Sonnenuntergang. Dann paddeln die Fischer in ihren traditionellen Trimaran-Booten (drei miteinander verbundene Rümpfe) hinaus. Sie singen rhythmische Lieder, um im Takt zu rudern und die Fische anzulocken. Diese „singenden Fischer“ sind das kulturelle Wahrzeichen des Kivu.
Ein geologisches Kuriosum verleiht dem See seinen dramatischen Beinamen „Der Killer-See“ (wissenschaftlich: meromiktischer See). In seinen Tiefen schlummern gigantische Mengen an gelöstem Methan und Kohlendioxid, gespeist durch vulkanische Aktivität. Was wie eine Gefahr klingt, ist für Ruanda ein Segen: Moderne Plattformen (wie KivuWatt) saugen das Gas aus der Tiefe ab und wandeln es in Strom um – der See beleuchtet also buchstäblich die Häuser an seinem Ufer. So liegen Gefahr, Nutzen und atemberaubende Schönheit hier dicht beieinander.
Unterkünfte im Nationalpark
Bougainvillea Safari Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 3

















