Mkomazi
Verstecktes Juwel im Norden: Mkomazi ist die letzte Zuflucht für Spitzmaulnashörner und Wildhunde. Ein raues, wildes Paradies abseits der Massen.
Mkomazi
Verstecktes Juwel im Norden: Mkomazi ist die letzte Zuflucht für Spitzmaulnashörner und Wildhunde. Ein raues, wildes Paradies abseits der Massen.
Tansania
Land
Jun–Okt
Reisezeit
3245 km²
Größe
1951
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark (TANAPA) – bildet ein Ökosystem mit dem Tsavo West in Kenia.
Regenzeiten: März–Mai (lange Regen), November–Dezember (kurze Regen).
Temperaturen: Heiß und trocken (semi-arides Klima).
Besucher-Frequenz: Sehr Niedrig. Ein echter Geheimtipp, der oft links liegen gelassen wird – man hat den Park fast für sich allein.
Weltweit bekannt für erfolgreiche Zuchtprogramme von Spitzmaulnashörnern und Afrikanischen Wildhunden.
Perfekt kombinierbar mit den Usambara-Bergen oder als Stopp auf dem Weg zur Küste (Tanga/Pangani).
Ehemaliges Jagdgebiet, das durch George Adamson („Löwenvater“) und Tony Fitzjohn rehabilitiert wurde.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Rote Erde, dornige Akazien-Commiphora-Büsche und massive Baobabs vor der Kulisse der Pare Mountains.
Ikonisch: Das Spitzmaulnashorn (Black Rhino) und der Afrikanische Wildhund.
Tierwelt:
- Gerenuk (Giraffengazelle) – typisch für Trockengebiete
- Beisa-Oryx und Kleiner Kudu
- Elefanten (saisonal wandernd aus Tsavo)
- Giraffen und Elenantilopen
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Tansania, Kilimanjaro Region (nahe Moshi/Same).
Nächster Airstrip: Kisima Airstrip (im Park) oder Same (außerhalb).
Anreise: Ca. 3–4 Std. Fahrt ab Moshi/Arusha (Asphalt bis Same, dann Piste).
Straßenverhältnisse: Hauptwege im Park passabel, aber oft rau und staubig.
Unterkünfte: Ein semi-permanentes Luxus-Camp (Mkomazi Wilderness Retreat) und einfache Bandas/Campsites.
Highlights
Die Landschaft leuchtet in tiefem Ocker und Rostrot, unterbrochen vom silbrigen Grau uralter Baobab-Bäume. Mkomazi ist eine Verlängerung des berühmten Tsavo-Ökosystems und teilt dessen rauen, wilden Charakter. Im Hintergrund ragen die blauen Silhouetten der Pare- und Usambara-Berge in den Himmel und bilden einen dramatischen Rahmen für die staubige Ebene. Hier spürt man die Einsamkeit und Weite Afrikas noch unverfälscht, fernab der Touristenströme der Serengeti.
Wasser ist in dieser semi-ariden Zone das kostbarste Gut, was sich schon im Namen des Parks widerspiegelt. „Mkomazi“ stammt aus der Sprache der Pare und bedeutet sinngemäß „ein Löffel voll Wasser“ (oder „wo das Wasser knapp ist“). Diese Bezeichnung deutet darauf hin, dass es hier oft kaum genug Wasser gibt, um einen Löffel zu füllen – eine harte Bedingung für die Natur, die jedoch spezielle Überlebenskünstler hervorgebracht hat.
Das wahre Wunder des Parks ist seine Funktion als „Arche“. Im stark bewachten Mkomazi Rhino Sanctuary gelang, was andernorts scheiterte: Die erfolgreiche Wiederansiedlung des vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorns. Ein Besuch hier bietet die seltene Chance, diese urzeitlichen Kolosse sowie die hochgefährdeten Afrikanischen Wildhunde zu sehen. Begleitet werden sie von den Spezialisten der Trockensavanne: Langhalsige Gerenuks, die auf den Hinterbeinen stehend an Akazien knabbern, und die eleganten Kleinen Kudus mit ihren gedrehten Hörnern.
Passende Safaris
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2
Intimate Camp Zebra - Mobile Camp Ndutu
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1
Bougainvillea Safari Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 3















