Tarangire
Das Reich der Riesen: Tarangire ist berühmt für seine gewaltigen Elefantenherden und uralten Baobab-Bäume. In der Trockenzeit bietet er die höchste Tierdichte außerhalb der Serengeti.
Tarangire
Das Reich der Riesen: Tarangire ist berühmt für seine gewaltigen Elefantenherden und uralten Baobab-Bäume. In der Trockenzeit bietet er die höchste Tierdichte außerhalb der Serengeti.
Tansania
Land
Jun–Okt
Reisezeit
2.850 km²
Größe
1970
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark (TANAPA).
Regenzeiten: März–Mai (lange Regen) und November (kurze Regen). In der Regenzeit verteilen sich die Tiere im Umland; der Park ist dann sehr ruhig und grün.
Temperaturen: Heiß und trocken, besonders in den Monaten vor dem Regen (September/Oktober).
Besucher-Frequenz: Mittel. Wird oft nur als Tagesausflug besucht, lohnt aber für längere Aufenthalte; ruhiger als der Ngorongoro Krater.
In der Trockenzeit ist der Tarangire River die einzige Wasserquelle der Region. Tausende Tiere wandern aus der Maasai-Steppe in den Park ein („Mini-Migration“).
In den feuchteren Gebieten und Wäldern kommen saisonal Tsetse-Fliegen vor (vermeiden Sie dunkelblaue/schwarze Kleidung!).
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Hügelige Savanne, durchzogen vom gewundenen Flusslauf und geprägt von tausenden, oft jahrhundertealten Baobab-Bäumen (Affenbrotbäumen).
Ikonisch: Die Kombination aus grauen Elefantenriesen vor den noch riesigeren Baobab-Stämmen.
Tierwelt:
- Elefanten (Tarangire hat eine der größten Populationen Tansanias; Herden bis zu 300 Tiere sind möglich)
- Oryx-Antilopen und Gerenuks (seltene Trockengebiets-Spezialisten)
- Pythons (bekannt dafür, hier auf Bäume zu klettern)
- Löwen und Leoparden
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Tansania, südöstlich des Manyara-Sees.
Nächster Airstrip: Kuro Airstrip (im Park).
Anreise: Ca. 2–3 Stunden Fahrt auf guter Asphaltstraße von Arusha bis zum Parkeingang.
Straßenverhältnisse: Innerhalb des Parks gut ausgebaute Schotterpisten; auch in der Regenzeit meist passierbar.
Unterkünfte: Eine gute Mischung aus Zeltcamps im Park und Lodges direkt außerhalb der Grenzen (oft günstiger).
Highlights
Tarangire ist ein Park der Superlative und der skurrilen Formen. Die Landschaft wirkt fast prähistorisch: Gigantische Baobab-Bäume, deren dicke, knorrige Stämme wie Säulen einer vergangenen Zivilisation in den Himmel ragen, dominieren den Horizont. Sie sind die stummen Zeugen der Geschichte und dienen Wilderern zufolge nicht selten als Versteck, Elefanten hingegen nutzen sie als Wasserreservoir und kratzen mit ihren Stoßzähnen die Rinde ab.
Das Herzschlagader des Parks ist das Wasser, was auch seinen Namen erklärt. „Tarangire“ setzt sich aus der Sprache der Mbugwe (oder auch aus dem Maa) zusammen: „Tara“ bedeutet Fluss und „Ngire“ bezieht sich auf das Warzenschwein. Der „Fluss der Warzenschweine“ ist in der Trockenzeit oft nur noch ein sandiges Rinnsal, doch genau das macht ihn zum Magneten. Wenn das Umland austrocknet, ziehen Tausende von Gnus, Zebras und vor allem Elefanten an seine Ufer.
Es ist dieser Überlebenskampf am Wasserloch, der Tarangire so dramatisch macht. Während Sie auf der Terrasse einer Lodge sitzen und den Blick über das Tal schweifen lassen, können Sie beobachten, wie endlose Karawanen von Tieren zum Trinken hinabsteigen, immer wachsam beobachtet von Löwenrudeln, die im hohen Gras oder im Schatten der Baobabs auf den perfekten Moment warten.
Passende Safaris
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2






















