Queen Elizabeth
Vielfalt pur am Äquator: Von vulkanischen Kratern bis zu endlosen Savannen. Berühmt für die baumkletternden Löwen von Ishasha und die höchste Flusspferd-Dichte der Welt.
Queen Elizabeth
Vielfalt pur am Äquator: Von vulkanischen Kratern bis zu endlosen Savannen. Berühmt für die baumkletternden Löwen von Ishasha und die höchste Flusspferd-Dichte der Welt.
Uganda
Land
Dez–Feb & Jun–Sep
Reisezeit
1978 km²
Größe
1952
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark (UWA) & UNESCO-Biosphärenreservat.
Regenzeiten: März–Mai und August–November. Die Pisten (besonders in Ishasha) können schlammig werden.
Temperaturen: Heiß und teilweise feucht (tagsüber oft 28–30°C), da der Park tief im Rift Valley liegt.
Besucher-Frequenz: Hoch (Einer der beliebtesten Parks, da er landschaftlich extrem abwechslungsreich ist).
Der Äquator verläuft quer durch den Park (beliebter Foto-Stopp).
Mit über 600 Vogelarten hält der Park den Rekord für die höchste Artenvielfalt in ganz Ostafrika (auf dieser Fläche).
Der Park besteht aus dem nördlichen Sektor (Mweya/Kazinga) und dem südlichen Sektor (Ishasha), verbunden durch eine ca. 2-stündige Fahrt.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Extrem vielfältig – offene Savanne, dichte Papyrus-Sümpfe, tropischer Wald (Maramagambo), Kraterseen und der Kazinga-Kanal.
Ikonisch: Die baumkletternden Löwen (im Ishasha-Sektor) und die riesigen Flusspferd-Herden (im Kazinga-Kanal).
Tierwelt:
- Elefanten und Büffel (sehr zahlreich)
- Uganda Kobs (die nationale Antilope Ugandas)
- Schimpansen (in der Kyambura-Schlucht – ein "unterirdischer" Wald)
- Riesenwaldschweine und Leoparden
Infrastruktur
Geografische Lage: West-Uganda, zwischen Lake Edward und Lake George, am Fuß des Ruwenzori-Gebirges.
Nächster Airstrip: Mweya, Kasese oder Ishasha (je nach Sektor).
Anreise: Ca. 6–7 Stunden Fahrt von Kampala oder kurze Anbindung vom Kibale Forest (ca. 3 Std.).
Straßenverhältnisse: Eine asphaltierte Hauptstraße durchquert den Park (Transit); die Pirschwege sind Erdpisten (in Ishasha oft tiefer Lehm/Black Cotton Soil).
Unterkünfte: Große Auswahl – von der historischen Mweya Safari Lodge mit Panoramablick bis zu Eco-Camps im Busch.
Highlights
Der Queen Elizabeth Nationalpark ist wie ein Best-of-Album der afrikanischen Landschaften. An einem einzigen Tag können Sie hier über goldene Savannen fahren, in die mystische Tiefe der Kyambura-Schlucht hinabsteigen, um Schimpansen zu suchen, und an rosafarbenen Salzseen vorbei zu erloschenen Vulkankratern wandern. Das Herzstück des Parks ist der Kazinga-Kanal, eine natürliche Wasserstraße, die den Lake Edward mit dem Lake George verbindet. Eine Bootsfahrt hier ist Pflicht: Das Ufer ist gesäumt von einer fast surrealen Dichte an Flusspferden, während Elefanten zum Trinken kommen und Büffel im Schlamm baden – alles nur wenige Meter vom Boot entfernt.
Der Name des Parks ist königlichen Ursprungs, doch das war nicht immer so. Bei seiner Gründung 1952 hieß er ursprünglich „Kazinga National Park“. Erst zwei Jahre später, im Jahr 1954, besuchte die junge britische Monarchin Queen Elizabeth II. während ihrer Weltreise Uganda. Zu Ehren dieses royalen Besuchs wurde der Park umbenannt und trägt seitdem ihren Namen. Ein Pavillon an der Stelle, von der sie damals über den Kanal blickte, erinnert noch heute an dieses Ereignis.
Ein ganz anderes Schauspiel bietet der südliche Sektor Ishasha. Hier haben die Löwen eine seltene Angewohnheit entwickelt, die Wissenschaftler bis heute fasziniert: Sie klettern auf die riesigen Feigenbäume. Ob sie den lästigen Tsetse-Fliegen am Boden entkommen wollen oder die kühlere Brise in der Höhe suchen, ist unklar. Doch der Anblick eines ausgewachsenen Löwenrudels, das entspannt in den Ästen schläft wie eine Gruppe Hauskatzen, ist eines der begehrtesten Fotomotive Ugandas.
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2




















