Amboseli
Kein Hollywood-Studio könnte eine schönere Kulisse für eine Safari schaffen, als sie der Amboseli Nationalpark bietet
Amboseli
Kein Hollywood-Studio könnte eine schönere Kulisse für eine Safari schaffen, als sie der Amboseli Nationalpark bietet
Kenia
Land
Jun-Okt
Reisezeit
390 km²
Größe
1974
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark unter Verwaltung des Kenya Wildlife Service (KWS) & UNESCO Biosphärenreservat.
Regenzeiten: April–Mai (lang), November–Dezember (kurz).
Temperaturen: Tagsüber 20–30°C, nachts angenehm kühl.
Besucher-Frequenz: Hoch. Zweitbeliebtester Park Kenias nach der Masai Mara.
Bietet die besten Aussichten auf den Kilimandscharo (der selbst in Tansania liegt).
Heimat des am längsten laufenden Elefanten-Forschungsprojekts der Welt (Amboseli Trust for Elephants).
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Ausgetrockneter See (Lake Amboseli), Schwefelquellen und grüne Sümpfe inmitten staubiger Ebenen.
Ikonisch: Elefanten vor dem Kilimandscharo.
Tierwelt:
- Riesige Elefantenpopulation
- Kaffernbüffel und Steppenzebras
- Löwen, Geparden und Hyänen
- Gnus und Gazellen
- Wasservögel (Flamingos, Pelikane, Eisvögel)
Infrastruktur
Geografische Lage: Süd-Kenia, an der Grenze zu Tansania (ca. 240 km von Nairobi).
Nächster Airstrip: Amboseli Airstrip.
Anreise: Ca. 4 Stunden Fahrt ab Nairobi (Asphalt bis Namanga/Emali, dann Piste) oder kurzer Flug.
Straßenverhältnisse: Innerhalb des Parks sehr staubige Pisten (Vulkanasche), die bei Regen schnell schlammig werden.
Unterkünfte: Große Auswahl an Lodges und Camps innerhalb und außerhalb des Parks.
Highlights
Kein Hollywood-Studio könnte eine schönere Kulisse für eine Safari schaffen, als sie der Amboseli Nationalpark bietet. Während Elefanten, Zebras und Büffel in der flachen Savannenebene grasen, glänzt im Hintergrund die schneebedeckte Kuppe des mächtigen Kilimandscharo. Es ist dieses Bild der Kontraste – das graue Riesenwild vor dem weißen Gipfel –, das den Park weltberühmt gemacht hat und Fotografen aus aller Welt magisch anzieht, besonders wenn die Morgen- oder Abendsonne den Berg in dramatisches Licht taucht.
Der Boden des Parks besteht größtenteils aus feinem Vulkanstaub, der vom heute zu Tansania gehörenden Vulkanberg stammt. Während in den Sümpfen Papyrus wächst, herrschen in den trockenen Ebenen Dornbüsche und Akazienforste vor. Dieser feine, alkalische Staub bescherte dem Park auch seinen Namen: „Amboseli“ leitet sich vom Wort „Empusel“ aus der Sprache der Maasai ab, was treffend „salziger Staub“ bedeutet. In der Trockenzeit verwandelt sich der ausgetrocknete See oft in eine flirrende Fata Morgana, in der die Tiere wie im Nebel zu schweben scheinen.
Das Zentrum der touristischen Aktivitäten ist oft die Gegend um Ol Tukai, ein Ort, der einst während der Dreharbeiten des Films „Schnee am Kilimandscharo“ bekannt wurde. Hier treffen die großen Pisten aufeinander und man begegnet einer vielfältigen Fauna. Neben den großen Elefantenherden, für die der Park berühmt ist (es sollen etwa 1.000 Dickhäuter sein), leben hier Büffel, Löwen, Leoparden, Geparden, Tüpfelhyänen, Löffelhunde und Zibetkatzen, die von den permanenten Wasserquellen der Sümpfe profitieren.
Unterkünfte im Nationalpark
Intimate Camp Zebra - Mobile Camp Ndutu
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1






















