Tsavo Ost
Das Theater der Wildnis. Tsavo Ost besticht durch endlose Weiten, das längste Lava-Plateau der Welt und die legendären roten Elefanten.
Tsavo Ost
Das Theater der Wildnis. Tsavo Ost besticht durch endlose Weiten, das längste Lava-Plateau der Welt und die legendären roten Elefanten.
Kenia
Land
Jun–Okt & Jan–Feb
Reisezeit
13747 km²
Größe
1948
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark unter Verwaltung des Kenya Wildlife Service (KWS).
Regenzeiten: März–Mai (lange Regenzeit), Oktober–Dezember (kurze Regenzeit).
Temperaturen: Heißes und trockenes Klima, tagsüber oft 28–32°C.
Besucher-Frequenz: Hoch. Durch die Nähe zu den Stränden von Mombasa/Diani Beach beliebt für Kurzsafaris.
Einer der größten Nationalparks Kenias (bildet zusammen mit Tsavo West eines der größten Schutzgebiete der Welt).
Beheimatet den mit ca. 290 km längsten erkalteten Lavastrom der Welt.
Der 1952 erbaute Aruba Dam ist ein künstlicher Staudamm, der in der Trockenzeit unzählige Tiere anzieht.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Flache, endlose Dornbuschsavanne, rote Lateriterde und majestätische Baobab-Bäume.
Ikonisch: Die „Roten Elefanten“ (durch das Staubbaden in der roten Erde gefärbt).
Tierwelt:
- Tsavo-Löwen (Männchen sind oft mähnenlos oder haben nur spärliche Mähnen)
- Hirola-Antilope (Hunter-Antilope, sehr selten)
- Gerenuk (Giraffengazelle) und Somalistrauß
- Große Büffelherden und Krokodile (am Galana River)
Infrastruktur
Geografische Lage: Südost-Kenia, getrennt von Tsavo West durch die A109 Straße und die Bahnlinie.
Nächster Airstrip: Voi, Satao, Aruba oder Ithumba Airstrips.
Anreise: Ca. 4–5 Stunden ab Mombasa oder Nairobi; auch per Madaraka-Express-Zug (Haltestelle Voi) erreichbar.
Straßenverhältnisse: Gut ausgebautes Netz aus Pisten, jedoch sehr staubig.
Unterkünfte: Bekannte Lodges und Zeltcamps.
Highlights
Endlose Weite, soweit das Auge reicht. In Tsavo Ost scheint der Horizont zu verschwimmen, nur unterbrochen von der dunklen, flachen Linie des Yatta-Plateaus, dem längsten Lavastrom der Welt. Es ist eine „Bühne der Wildnis“, auf der die berühmten „Roten Elefanten“ die Hauptrolle spielen. Wenn diese massigen, vom roten Staub gepuderten Riesen durch die karge Trockensavanne ziehen, wirken sie wie archaische, bewegliche Felsbrocken, die in perfektem Kontrast zum azurblauen Himmel und dem blassen Gold des vertrockneten Grases stehen.
Der Boden ist geprägt von eisenhaltiger Lateriterde, die der gesamten Landschaft – und ihren Bewohnern – den charakteristischen rostroten Schimmer verleiht. Die Vegetation besteht aus dornigem Buschland und knorrigen Baobab-Bäumen, die wie Wächter in der Ebene stehen. Benannt ist der Park nach dem Tsavo River, der ihn durchfließt. Der Name selbst trägt eine düstere Historie: Er stammt aus der Sprache der Akamba und bedeutet „Schlacht“ oder „Ort des Gemetzels“. Dies ist eine Erinnerung an historische Konflikte, Sklavenkarawanen und die berüchtigten menschenfressenden Löwen, die den Bau der Eisenbahn einst terrorisierten.
Die Lebensader in dieser heißen Einöde ist der Galana River, besonders an den Lugard Falls, wo sich das Wasser tosend durch enges Felsgestein zwängt. Hier konzentriert sich das Leben: Riesige Nilkrokodile lauern auf Beute, während Flusspferde in den Gumpen baden. Abseits des Wassers ist Tsavo Ost das Reich besonderer Spezialisten. Besucher treffen hier auf die legendären, oft mähnenlosen Tsavo-Löwen sowie auf seltene Antilopenarten wie die Hirola oder das langhalsige Gerenuk, das sich auf die Hinterbeine stellt, um an die Blätter der Akazien zu gelangen.
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2
Ngorongoro Lions Paw Luxury Camp
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1




















