Lake Natron
Eine surreale Welt in Rot: Am Fuße des „Gottesberges“ fasziniert Lake Natron mit blutrotem Wasser und Millionen Flamingos. Eine Landschaft wie vom Mars.
Lake Natron
Eine surreale Welt in Rot: Am Fuße des „Gottesberges“ fasziniert Lake Natron mit blutrotem Wasser und Millionen Flamingos. Eine Landschaft wie vom Mars.
Tansania
Land
Sept–Dez
Reisezeit
1040 km²
Größe
Hochalkalischer Sodasee
Wissenswertes
Salz- und Sodasee im tiefsten Punkt des Rift Valley in Tansania.
Klima/Wetter: Extrem heiß und trocken (oft über 40°C), starke Winde.
Besucher-Frequenz: Niedrig. Abgelegen und schwer erreichbar; meist nur Ziel für Abenteurer und Vulkan-Wanderer.
Der einzige regelmäßige Brutplatz für 2,5 Millionen Zwergflamingos in Ostafrika.
Heimat des Ol Doinyo Lengai, des einzigen aktiven Vulkans der Erde, der kühle „Carbonatit-Lava“ speit.
Bekannt für „versteinerte“ Tiere (Kadaver, die durch das Soda konserviert wurden).
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Blutrotes Wasser (durch Cyanobakterien) mit weißen Salzkrusten vor dramatischer Vulkankulisse.
Ikonisch: Der perfekte Kegel des Ol Doinyo Lengai, der über dem See thront.
Natur/Tierwelt:
- Zwergflamingos (in riesigen Kolonien im Schlick)
- Giraffen und Zebras (in den trockenen Ebenen um den See)
- Wenig Raubtiere (Lebensbedingungen zu harsch)
- Wüstenrosen (Adenium) in der kargen Felslandschaft
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Tansania, nahe der kenianischen Grenze (nordöstlich des Ngorongoro).
Nächster Flughafen/Airstrip: Engaresero Airstrip (nahe den Camps) oder Lake Natron Airstrip.
Anreise: Sehr lange, staubige Fahrt ab Arusha (ca. 5–7 Stunden) oder Kleinflugzeug.
Straßenverhältnisse: Sehr rau, teils tiefsandig oder steinig („African Massage“ garantiert).
Unterkünfte: Einfache Tented Camps und Eco-Lodges (oft von Maasai betrieben); Fokus auf Erlebnis statt Luxus.
Highlights
Es ist eine Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Lake Natron empfängt seine Besucher mit einem Farbenspiel, das das Auge kaum verarbeiten kann: Das Wasser leuchtet in tiefem Blutrot und knalligem Orange, durchzogen von geometrischen Mustern aus schneeweißem Salz, die wie Eisschollen auf der Oberfläche treiben. Die Hitze flimmert über dem Boden, und die Stille ist so absolut, dass man das Knacken der trockenen Salzkruste unter den Stiefeln hören kann. Es ist ein Ort von schauriger Schönheit, lebensfeindlich und faszinierend zugleich.
Die extreme Chemie des Sees ist der Schlüssel zu seinem Wesen. Da das Wasser keinen Abfluss hat und die Verdunstung in dieser Glutofen-Hitze enorm ist, konzentrieren sich Mineralien im Wasser, bis es die Konsistenz von Ammoniak erreicht. Hier liegt auch die Herkunft des Namens: Er bezieht sich auf das Mineral Natron (Natriumkarbonat), das in hoher Konzentration im Wasser gelöst ist. Diese Lauge ist so ätzend, dass sie die Haut verbrennen kann – ein natürlicher Schutzwall gegen fast alle Fressfeinde.
Genau diese Isolation macht den See zum wichtigsten Kindergarten Ostafrikas. Inmitten der ätzenden Brühe, auf kleinen Salzinseln, brüten fast alle Zwergflamingos der Region ihre Küken aus, geschützt vor Hyänen und Schakalen. Überragt wird diese Urzeit-Szenerie vom „Berg Gottes“, dem Ol Doinyo Lengai. Für die hier lebenden Maasai ist dieser aktive Vulkan heilig; seine Asche düngt die Weiden der Umgebung und macht das Leben in dieser rauen, aber magischen Einöde überhaupt erst möglich.
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Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 3

















