Samburu
Kenias rauer Norden. Entlang des Ewaso Ng'iro Flusses bietet Samburu eine einzigartige Bühne für die seltenen „Special Five“ in wilder, ursprünglicher Landschaft.
Samburu
Kenias rauer Norden. Entlang des Ewaso Ng'iro Flusses bietet Samburu eine einzigartige Bühne für die seltenen „Special Five“ in wilder, ursprünglicher Landschaft.
Kenia
Land
Jun–Okt & Dez–März
Reisezeit
165 km²
Größe
1962
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalreservat unter Verwaltung des Samburu County Council.
Regenzeiten: April–Mai (lang), November (kurz).
Temperaturen: Heiß und trocken, tagsüber oft über 30°C.
Besucher-Frequenz: Mittel. Deutlich exklusiver und ruhiger als die Masai Mara.
Der Ewaso Ng'iro Fluss garantiert ganzjährig Wasser in der Halbwüste.
Eng verbunden mit dem Volk der Samburu, die oft in traditioneller Kleidung zu sehen sind.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Rote Erde, trockenes Buschland und grüne Galeriewälder aus Doumpalmen am Ewaso Ng'iro.
Ikonisch: Heimat der „Samburu Special Five“ (fünf seltene, endemische Tierarten des Nordens).
Tierwelt:
- Netzgiraffe und Grevy-Zebra
- Beisa-Oryx, Gerenuk (Giraffengazelle) und Somali-Strauß
- Elefanten (große Herden, oft beim Graben im Flussbett)
- Leoparden (sehr hohe Sichtungschance)
- Löwen und Afrikanische Wildhunde
Infrastruktur
Geografische Lage: Zentral-Nordkenia, ca. 350 km nördlich von Nairobi.
Nächster Airstrip: Buffalo Springs, Samburu-Oryx oder Kalama Airstrip.
Anreise: Ca. 5–6 Stunden Fahrt ab Nairobi (Asphalt bis Isiolo) oder Flug.
Straßenverhältnisse: Innerhalb des Parks Sand- und Schotterpisten.
Unterkünfte: Exklusive Lodges direkt am Flussufer und luxuriöse Zeltcamps.
Highlights
Eine Landschaft wie ein Gemälde in Ocker und Grün. Während die rotglühende Sonne über den markanten Bergen wie dem Koitogor aufsteigt, ziehen Elefantenherden als dunkle Silhouetten durch das trockene Flussbett, eingerahmt von der staubigen Weite der Halbwüste. Die Szenerie wirkt hier rauer und dramatischer als im Süden Kenias – eine wilde Filmkulisse aus roter Erde und tiefblauem Himmel, die dem Besucher sofort das Gefühl vermittelt, das ursprüngliche, ungezähmte Afrika zu betreten.
Die Vegetation ist geprägt von dornigem Buschland, Akazien und den majestätischen Doumpalmen, die die Ufer säumen. Diese raue Schönheit ist untrennbar mit dem Namen des Reservats verbunden. Es ist benannt nach dem hier lebenden Volk der Samburu, engen Verwandten der Maasai. Der Name leitet sich vom Wort „Sampur“ ab, was „Schmetterling“ bedeutet (manche Quellen deuten es auch als traditionelle Ledertasche). Die Bedeutung als „Schmetterlingsvolk“ passt jedoch perfekt zum visuellen Eindruck: Die Krieger und Frauen des Stammes leuchten mit ihren bunten Gewändern und aufwendigen Perlenketten wie Farbtupfer in der sonst so kargen, braunen Landschaft.
Die unumstrittene Lebensader dieser Region ist der Ewaso Ng'iro, der „Fluss des braunen Wassers“. Hier pulsiert das Leben, besonders in der Trockenzeit. Der Fluss lockt nicht nur durstige Elefanten an, die im Sand nach Wasser graben, sondern bietet auch die perfekte Bühne für Raubtiere: In den Ästen der Uferbäume ruhen oft Leoparden, während Löwen im hohen Gras lauern. Besonders faszinierend ist jedoch die Begegnung mit den Spezialisten, die an die Trockenheit angepasst sind: Netzgiraffen mit ihrem klaren Muster und die langhalsigen Gerenuks sind hier zuhause.
Unterkünfte im Nationalpark
Intimate Camp Zebra - Mobile Camp Ndutu
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1
Ngorongoro Lions Paw Luxury Camp
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1





















