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Vulkan Nationalpark

Mythos im Nebel: Afrikas ältester Nationalpark ist die Bühne für die berühmtesten Berggorillas der Welt. Wandern Sie auf den Spuren von Dian Fossey durch mystische Bambuswälder und erloschene Vulkane.

Vulkan Nationalpark

Mythos im Nebel: Afrikas ältester Nationalpark ist die Bühne für die berühmtesten Berggorillas der Welt. Wandern Sie auf den Spuren von Dian Fossey durch mystische Bambuswälder und erloschene Vulkane.

Ruanda

Land

Jun–Sep & Dez–Feb

Reisezeit

160 km²

Größe

1952

Gründung

Wissenswertes

Art des Schutzgebietes: Nationalpark (RDB – Rwanda Development Board). Das Aushängeschild des ruandischen Tourismus.

Regenzeiten: März–Mai und Oktober–November. Da es ein Bergregenwald ist, kann es täglich regnen. Gamaschen („Gaiters“) und Handschuhe sind Pflicht gegen Brennnesseln und Matsch.

Temperaturen: Kalt! Der Park liegt hoch (Start oft auf 2.400 m, hoch bis 4.500 m). Nachts und morgens sind Temperaturen unter 10°C normal.

Besucher-Frequenz: Hoch (Nachfrage), aber Streng limitiert. Die Permits sind deutlich teurer als in Uganda, was für mehr Exklusivität sorgt.

Dies war das Forschungsgebiet der berühmten Primatologin Dian Fossey. Ihr Grab (beim Karisoke Research Center) kann besucht werden.

Einmal im Jahr (September) findet die „Kwita Izina“ statt, eine riesige Zeremonie, bei der die Gorilla-Babys des Jahres feierlich benannt werden.

Flora / Fauna

Landschaftliche Besonderheit: Eine Kette von fünf mächtigen Vulkanen (Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga, Sabyinyo), bedeckt von dichtem Bambuswald und afro-alpinen Wiesen.

Ikonisch: Der Berggorilla. Ruanda gilt als der Ort, wo man sie oft am „einfachsten“ (weniger steiles Gelände als Bwindi) und am fotogensten (im Bambus) sieht.

Tierwelt:

  • Goldmeerkatzen (Golden Monkeys) – endemisch in den Virungas, sehr verspielt und fotogen
  • Waldelefanten und Büffel (leben im Park, werden aber selten gesehen)
  • Über 178 Vogelarten
  • Riesenlobelien und Senecien (in den höheren Lagen)

Infrastruktur

Geografische Lage: Nordwest-Ruanda, bei der Stadt Musanze (früher Ruhengeri), nur ca. 2,5 Std. von Kigali entfernt.

Nächster Flughafen: Kigali International Airport (KGL). Die Anreise per Straße ist so kurz und gut, dass kein Inlandsflug nötig ist.

Anreise: Perfekte Asphaltstraßen bis Musanze. Die letzten Kilometer zum „Kinigi Headquarters“ (Startpunkt) sind ebenfalls gut, danach geht es auf steinigen Pisten zu den Trailheads.

Straßenverhältnisse: Exzellent bis zum Parkeingang.

Unterkünfte: Ruanda setzt auf High-End-Luxus. Lodges wie Bisate oder Singita Kwitonda gehören zu den besten (und teuersten) Afrikas. Es gibt aber auch solide Mittelklasse in Musanze.

Highlights

Es gibt wenige Orte auf der Welt, die eine so mystische Aura ausstrahlen wie die Virunga-Vulkane am frühen Morgen. Wenn sich der Nebel in den Baumwipfeln verfängt und die Spitzen der Vulkane langsam sichtbar werden, versteht man sofort, warum Dian Fossey ihr Buch „Gorillas im Nebel“ nannte. Anders als im undurchdringlichen Bwindi-Wald wandern Sie hier oft durch lichte, knackende Bambuswälder. Das Licht fällt in Strahlen durch die Halme, was die Begegnung mit den sanften Riesen fast spirituell wirken lässt.

Der Name des Parks ist selbsterklärend, doch die lokale Bezeichnung trägt eine tiefere Bedeutung. Auf Kinyarwanda heißt die Bergkette „Ibirunga“, was schlicht „Vulkane“ bedeutet. Jeder der fünf Riesen hat jedoch seinen eigenen charakteristischen Namen: Der „Karisimbi“ (der Höchste mit 4.507 m) leitet sich von „Amasimbi“ ab, was „weiße Muschel“ bedeutet – eine Anspielung auf die weiße Schneekappe, die manchmal seinen Gipfel ziert. Der „Sabyinyo“ hingegen bedeutet „Zähne des alten Mannes“, da sein zerklüfteter Gipfel wie ein abgenutztes Gebiss aussieht.

Neben den Gorillas bietet der Park ein weiteres, oft unterschätztes Highlight: die Golden Monkeys. Diese Goldmeerkatzen mit ihrem leuchtend orangefarbenen Fell leben in den Bambushainen am Fuße der Vulkane. Sie sind hektisch, neugierig und springen oft direkt über die Köpfe der Besucher hinweg – ein fröhlicher, fast komischer Kontrast zur ehrfürchtigen Stille bei den Gorillas.

Passende Safaris

Mountain Gorilla View Lodge

Sabyinyo Silverback Lodge

    Unterkünfte im Nationalpark

    Tarangire View Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 8

    Serengeti Pioneer Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Lake Natron Tented Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 9

    Rufiji River Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Bougainvillea Safari Lodge

    Unterkunftsart: Lodge

    Anzahl der Zimmer: 3

    Kati Kati Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Udzungwa Falls Lodge

    Unterkunftsart: Lodge

    Anzahl der Zimmer: 4

    Ndutu Safari Lodge

    Unterkunftsart: Lodge

    Anzahl der Zimmer: 3

    Lake Manyara Tortilis Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Mbali Mbali Katavi Lodge

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Kilindi Zanzibar

    Unterkunftsart: Hotel

    Anzahl der Zimmer: 1

    Ngorongoro Farm House

    Unterkunftsart: Lodge

    Anzahl der Zimmer: 5

    Siringit Serengeti Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Serengeti Sametu Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

    Vuma Hills Tented Camp

    Unterkunftsart: Camp

    Anzahl der Zimmer: 1

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