Lake Bogoria
Tief im Rift Valley dampft Lake Bogoria: Sprühende Geysire und ein rosa Meer aus Flamingos prägen die wilde Szenerie. Ein spektakuläres Naturschauspiel.
Lake Bogoria
Tief im Rift Valley dampft Lake Bogoria: Sprühende Geysire und ein rosa Meer aus Flamingos prägen die wilde Szenerie. Ein spektakuläres Naturschauspiel.
Kenia
Land
Ganzjährig
Reisezeit
107 km²
Größe
1970
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalreservat unter Verwaltung des Baringo County Council.
Regenzeiten: April–Mai, November (kurze Schauer).
Temperaturen: 25°C – 35°C (oft sehr heiß und trocken).
Besucher-Frequenz: Niedrig bis Mittel. Meist Tagesausflügler, da es im Reservat kaum Unterkünfte gibt.
Höchste Konzentration an echten Geysiren in Afrika (Loburu Springs).
Teil des Weltnaturerbes „Kenya Lake System in the Great Rift Valley“.
Extrem alkalischer Sodasee (pH ca. 10.5), ideal für Spirulina-Algen.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Dramatischer Kontrast zwischen dem steilen Siracho Escarpment und dem flachen, dampfenden Seeufer.
Ikonisch: Die Zwergflamingos und die sprühenden Geysire.
Tierwelt:
- Großer Kudu (Tragelaphus strepsiceros)
- Klipspringer
- Burchell-Zebra
- Schreiseeadler (African Fish Eagle)
Infrastruktur
Geografische Lage: Great Rift Valley, südlich des Lake Baringo.
Nächster Airstrip: Lake Baringo Airstrip (ca. 45 Min. Transfer).
Anreise: ca. 5–6 Std. Fahrt ab Nairobi (Asphaltstraße via Nakuru/Marigat).
Straßenverhältnisse: Gute Zufahrt bis zum Gate; im Park teils steinige Pisten.
Unterkünfte: Ein Spa-Resort im Reservat, diverse Camps am benachbarten Lake Baringo.
Highlights
Wie ein dampfender Hexenkessel liegt der langgestreckte See eingezwängt zwischen den steilen, rötlichen Felswänden des Siracho Escarpments. Die Szenerie wirkt beinahe urzeitlich: Tausende von Flamingos bilden oft einen lebendigen, pinkfarbenen Teppich auf dem metallisch glänzenden Wasser, der in scharfem Kontrast zu den weißen Dampfsäulen steht, die zischend in den stahlblauen Himmel schießen. Es ist ein Ort von rauer Schönheit, an dem die vulkanische Hitze der Erde direkt spürbar ist und die Luft oft nach Schwefel und Salz schmeckt.
Der Boden rund um das Gewässer ist trocken und steinig, bewachsen mit dornigem Buschwerk, das den extremen Bedingungen trotzt. Diese Unwirtlichkeit spiegelt sich im Namen wider, der eine tiefe kulturelle Bedeutung hat. Die Bezeichnung „Bogoria“ löste den kolonialen Namen „Lake Hannington“ ab und stammt aus der Sprache der indigenen Endorois-Gemeinschaft. Er verweist auf die spezifische Region und das Wasser selbst, womit die Identität des Sees wieder fest in der Hand seiner ursprünglichen Bewohner liegt.
Das brodelnde Herz des Reservats sind die heißen Quellen von Loburu am Westufer, wo das Wasser kochend heiß an die Oberfläche tritt und in spektakulären Fontänen emporsteigt. Von diesem geothermischen Zentrum aus schweift der Blick in die Akazienhaine am Fuß der Felswand, wo sich eine faunistische Besonderheit verbirgt. Hier stolzieren majestätische Große Kudus mit ihren mächtigen Schraubenhörnern durch das Gebüsch, begleitet von Warzenschweinen, Zebras und den flinken Klipspringern, die sicher auf den Felsvorsprüngen balancieren.
Unterkünfte im Nationalpark
Lake Ndutu Luxury Tented Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2

















