Lewa
Die Arche der Nashörner. Dieses wegweisende Schutzgebiet ist weltweit führend bei der Rettung der Spitzmaulnashörner und bietet die exklusivsten Safaris Ostafrikas.
Lewa
Die Arche der Nashörner. Dieses wegweisende Schutzgebiet ist weltweit führend bei der Rettung der Spitzmaulnashörner und bietet die exklusivsten Safaris Ostafrikas.
Kenia
Land
Juni–Okt & Dez–März
Reisezeit
250 km²
Größe
1995
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Privates Schutzgebiet & UNESCO-Weltnaturerbe (als Erweiterung des Mount Kenya NP).
Regenzeiten: April–Mai und November. Durch die Höhenlage und den lehmigen Boden („Black Cotton Soil“) können Straßen zeitweise schwer passierbar sein.
Temperaturen: Mild bis warm. Tagsüber ca. 25°C, nachts kühlt es deutlich ab.
Besucher-Frequenz: Exklusiv. Zutritt nur für Gäste der wenigen Lodges im Reservat.
Lewa ist das Vorbild für das moderne "Community Conservation"-Modell. Einst eine Rinderfarm der Familie Craig, ist es heute das sicherste Zuhause für Spitzmaulnashörner (über 12% der kenianischen Population leben hier).
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Sanft geschwungene Hügel, weite Grasebenen, Akazienwälder und der lebensspendende Lewa-Sumpf. Spektakulärer Blick auf den Mount Kenya im Süden.
Ikonisch: Das Grevy-Zebra (mit den feinen Streifen und Mickey-Mouse-Ohren). Lewa beherbergt die weltweit größte Population dieser gefährdeten Art.
Tierwelt:
- Big Five (Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und beide Nashornarten garantiert)
- Netzgiraffen (Reticulated Giraffe)
- Sitatunga-Antilopen (seltene Sumpfbewohner)
- Somali-Strauß
Infrastruktur
Geografische Lage: Zentral-Kenia, im Laikipia/Meru-Gebiet, nördlich des Mount Kenya.
Nächster Airstrip: Lewa Downs Airstrip (tägliche Linienflüge von Nairobi-Wilson, ca. 50 Min.).
Anreise: Per Flugzeug empfohlen. Per Auto ca. 4–5 Stunden von Nairobi auf guter Straße bis Isiolo.
Straßenverhältnisse: Innerhalb des Parks gut gepflegte Schotterpisten.
Unterkünfte: Ultra-Luxus & familiärer Charme. Lodges wie Lewa Wilderness, Sirikoi oder Lewa House gehören zu den besten Afrikas.
Highlights
Lewa ist mehr als nur ein Safari-Ziel; es ist ein Gefühl von Hoffnung. Wenn man durch die weiten, goldenen Ebenen fährt, spürt man den Frieden, den strenger Schutz bringen kann. Anders als in vielen anderen Parks, wo Nashörner scheue Geister sind, stehen sie hier oft stoisch und ruhig im offenen Gras, wohlwissend, dass sie sicher sind. Die Landschaft wirkt fast wie ein riesiger, wilder Garten Eden, in dem Mensch und Tier in einer seltenen Harmonie koexistieren.
Der Name „Lewa“ (oder früher Lewa Downs) hat seine Wurzeln in der lokalen Maa-Sprache. Er bezieht sich oft auf das Wort für „Trinken“ oder einen „Ort des Wassers“, was auf den zentralen Lewa-Sumpf hindeutet, der die Lebensader in dieser halbtrockenen Region ist. Für die Siedlerfamilie Craig, die das Land einst als Rinderfarm bewirtschaftete, wurde der Name zum Synonym für Wandel: Sie verwandelten Weideland zurück in Wildnis und bewiesen, dass Tourismus mehr wert sein kann als Landwirtschaft.
Ein Erlebnis, das Lewa weltweit einzigartig macht, ist die Safari zu Pferd. Da es hier keine dichten Büsche gibt, in denen sich Gefahren verbergen könnten, und die Pferde an den Geruch von Wildtieren gewöhnt sind, können Sie fast lautlos bis auf wenige Meter an Giraffen, Zebras und sogar Nashörner heranreiten. Teil der Herde zu werden, den Atem der Pferde und das Zupfen der grasenden Wildtiere zu hören, ist eine der intimsten Formen der Safari, die es gibt.
Passende Safaris
Unterkünfte im Nationalpark
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Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2















