Süd Luangwa
Das Tal der Leoparden. Sambias unangefochtenes Safari-Juwel ist die historische Wiege der Walking-Safari und bietet eine der höchsten Raubkatzendichten des gesamten Kontinents.
Süd Luangwa
Das Tal der Leoparden. Sambias unangefochtenes Safari-Juwel ist die historische Wiege der Walking-Safari und bietet eine der höchsten Raubkatzendichten des gesamten Kontinents.
Sambia
Land
Juli-Okt
Reisezeit
9.050 km²
Größe
1972
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark. Das absolute Flaggschiff des sambischen Tourismus, das dennoch seinen wilden, exklusiven und unverfälschten Charakter bewahrt hat.
Regenzeiten: November–April. Der Fluss tritt über die Ufer und verwandelt das Tal in ein smaragdgrünes Paradies. Viele abgelegene Buschcamps schließen, aber Flusssafaris per Boot werden möglich und die Vogelwelt ist spektakulär.
Temperaturen: Sehr heißes Tal-Klima. Im sogenannten "Suicide Month" Oktober flimmert die Hitze oft bei über 40°C. Im afrikanischen Winter (Juni–August) sind die Tage herrlich warm, doch auf den frühmorgendlichen Pirschfahrten kann es bei 10°C empfindlich kalt sein.
Besucher-Frequenz: Mittel. Rund um das Mfuwe-Haupttor sind mehr Fahrzeuge unterwegs. Wer jedoch in die abgelegenen südlichen Sektoren oder den nördlichen Nsefu-Sektor ausweicht, hat die Wildnis fast für sich allein.
Im Gegensatz zu vielen anderen staatlichen Nationalparks in Afrika sind hier geführte Nacht-Safaris offiziell erlaubt. Sie bleiben nach dem Sonnenuntergang im Park und suchen im Lichtschein der Scheinwerfer nach nachtaktiven Jägern.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Der sich windende Luangwa-Fluss. Er ändert ständig seinen Lauf und hinterlässt unzählige, hufeisenförmige Altarme (Lagunen), die von dichten Ebenholz- und Mahagoniwäldern gesäumt werden.
Ikonisch: Der Leopard. Süd-Luangwa trägt völlig zu Recht den Beinamen "Valley of the Leopards". Die Sichtungschancen für diese sonst so meisterhaft getarnten Einzelgänger sind hier phänomenal hoch.
Tierwelt:
- Thornicroft-Giraffen (diese wunderschön gezeichnete Unterart ist endemisch und kommt weltweit nur im Luangwa-Tal vor)
- Eine der massivsten Konzentrationen von Flusspferden und Krokodilen in ganz Afrika
- Afrikanische Wildhunde (starke, sehr gesunde Rudel)
- Große Löwenrudel, Elefanten und die endemischen Crawshay-Zebras (Rhinos gibt es hier jedoch nicht)
Infrastruktur
Geografische Lage: Im Osten Sambias, im breiten Tal des Luangwa.
Nächster Airstrip/Flughafen: Mfuwe International Airport (MFU).
Anreise: Sehr komfortabel. Nach einem gut einstündigen Inlandsflug ab Lusaka sind es nur noch ca. 45 Minuten Fahrt im offenen Geländewagen durch kleine, bunte Dörfer bis zu den Lodges am Parkrand.
Straßenverhältnisse: Vom Flughafen bis zum Mfuwe-Gate ist die Straße asphaltiert. Innerhalb des Parks erwartet Sie ein ungezähmtes Netz aus unbefestigten Erd- und Sandpisten, das in der Regenzeit zu tiefem Schlamm wird.
Unterkünfte: Eine exzellente, stilvolle Auswahl. Von sehr zugänglichen, luxuriösen Lodges direkt am Flussufer außerhalb des Parks bis hin zu intimen, temporären "Bush Camps" mit nur vier bis sechs Betten tief im Inneren der Wildnis.
Highlights
Der Süd-Luangwa erfasst alle Sinne sofort. Wenn Sie am späten Nachmittag am Ufer des Flusses stehen, hängt der feine Staub wie ein goldener Schleier in der Luft. Es riecht herb nach wildem Knoblauch, feuchter Erde und dem süßlichen Duft der blühenden Mahagonibäume. Die Geräuschkulisse ist ohrenbetäubend und wundervoll zugleich: Hunderte von Flusspferden drängen sich im flachen Wasser dicht an dicht, prusten, gähnen und revierkämpfen mit tiefem, gutturalem Grunzen, während am Ufer eine Elefantenherde lautlos durch den Sand gleitet. Es ist eine ungezähmte Fülle an Leben, die hier auf engstem Raum pulsiert.
Der Park und die gesamte Region verdanken ihre Existenz dem majestätischen Luangwa-Fluss. Im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Flüssen wurde er nie durch Dämme gezähmt. Er ist ein wildes, dynamisches System. Jedes Jahr in der Regenzeit tritt er brutal über die Ufer, reißt ganze Erdschollen und alte Bäume mit sich und ändert seinen Lauf. Zurück bleiben die sogenannten "Wafwas" (Altarm-Lagunen). Wenn in der gnadenlosen Trockenzeit das Wasser knapp wird, verwandeln sich genau diese Lagunen in lebensrettende Oasen, an denen sich ein episches Schauspiel von Jägern und Gejagten abspielt.
Das unvergesslichste Erlebnis im Süd-Luangwa ist der nahtlose Übergang von der späten Nachmittags-Pirsch in die Nacht-Safari. Wenn die Sonne als blutroter Ball hinter dem Escarpment verschwindet, stoppt der Guide für den klassischen „Sundowner“ im Busch. Doch wenn Sie den Gin & Tonic ausgetrunken haben, geht es nicht zurück zur Lodge. Der "Spotter" knipst den roten Suchscheinwerfer an. Die Luft kühlt sofort ab, und der Busch erwacht zu einem völlig neuen Leben. Wenn der Lichtkegel plötzlich über das Gras streift und zwei bernsteinfarbene Augen aufleuchten, stockt Ihnen der Atem. Da liegt er, nur wenige Meter entfernt: ein massiver Leopard, der im Schutz der Dunkelheit auf die Jagd geht. Dieses Privileg, die nachtaktiven Herrscher Afrikas ungestört beobachten zu dürfen, macht Süd-Luangwa zu einem absoluten Meisterstück der Safari-Welt.
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Lions Paw Luxury Camp
Unterkunftsart: Camp
Anzahl der Zimmer: 1
Protea Hotel Dar Es Salaam Courtyard
Unterkunftsart: Hotel
Anzahl der Zimmer: 5

















